Stosswellentherapie (ESWT)
ESWT steht für Extrakorporale StossWellenTherapie. Bei dieser Therapie werden mechanisch
oder durch Ultraschall erzeugte Wellen über bestimmte Schallköpfe in das zu behandelnde Gewebe eingebracht.
Hierbei kann die Intensität des Impulses, die Frequenz und die Art der Ausbreitung der Welle im Gewebe variiert werden.
Moderne Stosswellengeräte sind heute kleiner und handlicher geworden. In unserer Praxis wird ein Gerät der Firma Swiss Dolorclast mit mehreren Schallköpfen eingesetzt. Es handelt sich um eines der modernsten Geräte auf dem Markt, so dass unterschiedliche Erkrankungen schonend und effektiv behandelt werden können.
Wirkungsweise
Bei einer ESWT werden hohe Energien über die Hautoberfläche in das Gewebe eingebracht. Geschick
und Erfahrung des Behandlers sind entscheidend für den Behandlungserfolg. Stosswellen können:
- die Struktur bestehender Verkalkungen auflösen, so dass der Körper
in die Lage versetzt wird, den Kalk abzubauen
- Schmerz- und entzündungshemmend wirken durch Steigerung der körpereigenen
Selbstheilungskräfte
- Entspannend wirken durch Steigerung der Stoffwechselaktivität an z.B. speziellen
Gewebe- und Muskelpunkten (Triggerpunkten)
- Durchblutung fördern und zur Neubildung von Blutgefässen beitragen
Anwendungsgebiete
- Sehnenansatzentzündungen (Schulter / Ellbogen / Hüfte / Achillessehne / Fuß)
- Kalkschulter
- Fersensporn
- Schmerzen an Muskeln und Sehen (Triggerpunkte / TriggerStosswellenTherapie)
- Muskelverhärtungen und -verkürzungen
- Gelenksteifen (Schulter)
Durchführung
In der Regel werden 6 Sitzungen durchgeführt. Zwischen den Behandlungen sollten zur
Vermeidung von unerwünschten Gewebereaktionen jeweils mindestens 3 Tage liegen.
Ein Behandlung dauert nur wenige Minuten.
Risiken oder Nebenwirkungen?
Bei unsachgemässer Anwendung im Bereich des Brustkorbes können Verletzungen im Lungenbereich entstehen.
In einigen Fällen ist die Anwendung kurzzeitig schmerzhaft. Gelegentlich können Blutergüsse im Gewebe entstehen. Patienten, welche blutverdünnende Medikamente wie z.B. Marcumar nehmen sollten daher nicht behandelt werden.
Kosten
Stosswellentherapie ist eine Privatleistung. Privat versicherten Patienten werden die Kosten in der Regel erstattet. Wir empfehlen jedoch auch hier eine vorherige Kostenzusage.
|